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Coast to Coast - Meet the Oceans 2009



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Folgen Sie in Botswana dem Ruf der Wildnis -
                                       - Von der Kalahari bis in das Okavango-Becken -

Botswana ist eines der sichersten Reiseländer Afrikas und als solches enorm im Kommen. Das subtropische Halbwüsten-Klima mit Temperaturen zwischen 23 und 35° ermöglichen Reisen das ganze Jahr über. In der Regenzeit von November bis März kann es heftige Regenfälle geben, man kann das Regenwetter aber nicht mit unserem vergleichen! Mancher Reiseführer schreibt, dass die Tierbeobachtung durch das hohe Gras während der Regenzeit erschwert sein soll, andere wiederum meinen, dass gerade da riesige Mengen an Wild zu sehen sind....

Elefant im OkavangoBotswana ist ein einzigartiges Reiseland, es ist relativ unerschlossen und reich an unglaublichen Naturschauspie- len, es ist sehr friedlich, die Menschen sind freundlich und dem Touristen gegenüber aufgeschlossen. Es gibt mehr oder weniger nur zwei Jahreszeiten, den Sommer und den Winter. Im Winter zwischen Mai und Juli können die Temperaturen besonders im Okavango-Delta unter 0° sinken. Das Okavango-Delta füllt sich ab Februar / März mit den Regenwasser aus Angola. Das Delta ist im Juni und Juli am ausgedehntesten und im Dezember und Januar steht das Wasser am tiefsten.
Doch wir beginnen nun unsere Rundreise durch Botswana im Süden im Distrikt Kgalagadi, in dem einer der am schwierigsten zu erreichenden Parks  und eines der größten Schutzgebiete Afrikas liegt, der Kgalagadi Transfrontier National Park, kurz auch KTNP genannt. 38.000 km² umfasst der Park und hier liegt die trockenste Region der Kalahari mit Tagestemperaturen bis 49° und Brüllender LöweNachttemperaturen weit unter 0°. Auf der  botswanischen Seite des Parks gibt es einige 4x4 Trails, die nur ab mindestens 2 geländegängigen Fahrzeugen erlaubt sind, die Camps sind einfach gehalten, auf der südafrikanischen Seite gibt es eine gute Infrastruktur mit Tank- Möglichkeiten, Gravel Roads und es gibt  einfache Geschäfte, die den täglichen Bedarf abdecken. Im KTNP hat man die besten Vorraussetzungen den Kalahari Löwen zu beobachten.
Verlässt man der KTNP am Kaa-Tor in Richtung Trans-Kalahari-Highway, kommt man an einer Gruppe von vier traditionellen Kalaharidörfern vorbei, Tsane, Lehututu, Loghabwe und Hukuntsi. Lehutu spielte in früheren Zeiten, als die Durchquerung der Kalahari noch ein echtes Abenteuer war, als Handelszentrum eine grössere Rolle. Von Hukuntsi aus gelangt man in die Kaa Kalahari Concession, ein Gebiet mit einer wunderschönen Kalahari-Landschaft, die sogenannten Western Woodlands, es wird erst langsam erschlossen, es gibt wenige, Picture (c) BeeTeesehr einfache Campingplätze. Hier sieht man alte Kameldorn-Bäume und Schirmakazien, man fährt sogar über einige Pisten durch richtige Wälder. In Kang erreicht man den Trans-Kalahari-Highway, der Botswana von Lobatse ( Grenze zu Südafrika ) bis Mamuno (Grenze zu Namibia) durchquert. Von Kang bis Ghanzi führt die Strasse durch reinste Wildnis. Zwischen Kang und Sekoma in die Richtung Gaborone fährt der Besucher durch trockene Buschsavanne. Auch wenn sich die Strasse Highway nennt, man sollte immer sehr zurückhaltend fahren. Auf dem Weg zur Landeshauptstadt Gaborone durch- queren wir den südlichen und den südöstlichen Distrikt. Die Landeshauptstadt hat beeindruckende 210.000 Einwohner (zum Vergleich: Johannesburg hat mehr als 3,2 Millionen). Für Urlaubsreisende wird die Stadt einen Enttäuschung sein, aber sie ist eine gute Ausgangsbasis für Touren in das Khutse Game Reserve und das Central Karahari Game Reserve. von Süden aus ist Letlhakeng der letzte Außenposten der Zivilisation am Ende der Teerstraße vor der Wüste mit ungefähr 6000 Einwohnern und einer Tankstelle. Ein eher Gepardenkindtrostloser, staubiger Ort. Kommen Sie aus Südafrika, sollten Sie sich dort schon mit Vorräten eindecken, denn die Lebensmittel sind in Botswana ca. 25 % teurer als in Südafrika. Und, was eigentlich selbstver- ständlich ist in allen Ländern Afrikas, wenn es eine Tankstelle gibt, sollte man immer volltanken, auch wenn man nur wenig Platz im Tank hat. Von Letlhakeng aus führt die Strasse direkt in das Khutse Game Reserve, ein wildreicher kleiner Park, Teil eines fossilen Fluss-Systems mit einigen attraktiven Pfannenkomplexen. Der Wendekreis des Steinbocks ( Tropic of Capricorn ) führt direkt durch den Khutse. Beste Reisezeit ist von November bis April / Anfang Mai. An Wochenenden sollte man nicht in den Khutse fahren, er wird von den Einheimischen aus Gaborone als Ausflugsziel genutzt. Der Übergang in das Central Kalahari Game Reserve ist fliessend. Im 10 mal grösseren CKGR ist man dann im Herz der Kalahari. Der Park war ursprünglich ausgewiesen worden, um die dort lebenden San zu schützen. Mehr als 30 Jahre war er für Besucher gesperrt. Inzwischen leben kaum noch San im Park. Der Norden des CKGR ist wesentlich besser erschlossen als der Süden. Für eine Fahrt in / durch den Park sollte man, vor allem, wenn man vom Süden aus über den Khutse anreist, sehr gut ausgerüstet sein und genügend Wasser, ausreichend Sprit und Ersatzteile dabei haben. Die Landschaft des CKGR ist wie die des Khutse geprägt von fossilen Flussläufen, dazwischen gibt es weite Dünen. Beide Parks werden von der Wildschutzbehörde DWNP verwaltet, eine Buchung vorab ist unbedingt nötig, da es nur 29 Campingplätze gibt. Für eine Durchquerung der beiden Game Reserves sollte man mindestens fünf bis sechs Tage veranschlagen. Wir verlassen den CKGR im Süden durch das Manganga Gate und fPicture (c) BeeTeeahren in Richtung Rakops. Die Stadt ist genauso unbedeutend wie Letlhakeng, aber auch hier heisst es wieder Vorräte auffüllen und volltanken. In Rakops wird das Benzin noch von Hand gepumpt und Diesel wohl öfter nicht vorhanden sein. Von dort aus geht es weiter über Mopipi in Richtung der Makgadikgadi Pans. Die urwüchsige, leere, weite Landschaft mit ausgedehnten Salzpfannen, alten Bäumen (vor allem uralte Baobabs) und wildreicher Wildnis hat eine Grundfläche so gross wie Belgien. Zwei benachbarte, riesige Salzpfannen, die Sua Pan und die Ntwetwe Pan und diese wiederum umgeben von hunderten kleinerer Pfannen, bilden die Makgadikgadi Pans, dieses wird im Süden ergänzt durch die Nxai Pan. Das gesamte System der Salzpfanne war entstehungsgeschichtlich ein riesiger Ursee, eine 900 m über dem Meeresspiegel gelegenes Tal das vom Okavango gespeist wurde. Nur sehr selten noch fließt Wasser aus dem Ogavango-Delta hier hinein. Zuletzt war das 2007 der Fall. In niederschlagsreichen Monaten stehen einige Zentimeter Wasser in den Pans und es fallen einige Tausend Rosa Flamingos ein. Nur außerhalb der Regenzeit von Mai bis Oktober erreicht man Kubu Island und Kukonje Island. Auf Kubu Island liegt eine jahrtausende alte Siedlung mit Spuren sogar aus der Jungsteinzeit. Riesige uralte Baobabs und Granitfelsen bieten inmitten der Salzpfanne einen unheimlichen und beeindruckenden Anblick. Kubu Island ist ein Heiligtum der SaAdansonia rubrostipan Buschmänner. Kukonje Island ist weniger bekannt und auch schwieriger zu erreichen als Kubu Island. Auch hier wachsen einige uralte Baobabs. Das Aussehen der Bäume mit ihren verzweigten Ästen erinnert sehr stark an Wurzeln. Es gibt die verschiedensten Sagen zur Entstehung, entweder ist der Baobab ein vom Teufel verkehrt herum eingepflanzter Baum oder er ist von Gott, weil der Baum unzufrieden mit seinem Aussehen war, herausgerissen und verkehrt herum wieder eingesetzt worden. Fast alle Teile des Affenbrotbaumes können vom Menschen genutzt werden und auch die Früchte werden tatsächlich von Affen gefressen. Manche Baobabs wie z.B. Chapman’s Baobab wurden früher von Expeditionen als Briefkasten benützt, teilweise sind sie bis zu 2000 Jahre alt und haben einen Durchmesser von bis zu 40 Metern. Nehmen Sie sich die Zeit, einen Umweg zu fahren zu einem der Baobabs südlich von Gweta, übernachten Sie lieber einmal mehr in der Gweta Lodge, An amazing oasis hidden deep within Botswana”, bevor Sie weiter Richtung Makgadikgadi oder Nxai Pan fahren. Löwen am WasserlochEin Besuch im   Makgadikgadi National Park ist besonders nach starken Regenfällen ein Traum in Grün. Nur durch eine Teerstraße von ihm getrennt ist der Nxai Pan National Park, er ist wildreicher und fruchtbar, so dass man hier riesige  Springbock-, Impala- und Kuduherden beobachten kann. Im Makgadikgadi National Park lebt ein ca. 45-köpfiges Löwenrudel, es ist leider schwer zu finden, im Nxai Pan National Park trifft man auf Geparde, Leoparden, Löffelhunde und ab und zu Wildhunde. Beide Pfannen werden vom Okavango-Delta aus mit Wasser versorgt, nur während der Regenzeit und auch nicht in jedem Jahr. Daher werden die Tiere an künstlichen Wasserstellen versorgt und so findet sich dort die grösste Konzentration an Wildtieren. Auch im Picture (c) BeeTeeNxai Pan National Park stehen einige uralte Baobabs wie Baines’ Baobabs, eine Gruppe bestehend aus 7 Bäumen, die als Gemälde der sieben Baobab berühmt wurden. Dem Künstler und  Entdecker Thomas Baines, Teilnehmer der Expedition David Livingstones an den Zambesi,  folgten seit 1862 einige hundert Maler und Fotografen, darunter Prince Charles, die die Baumgruppe malten und fotografierten. Ein besonderes Bild entsteht, wenn sich die Bäume während der Regenzeit im Wasser  spiegelt.
Die Reise geht weiter in Richtung Okavango-Delta nach Maun. Das Okavango-Delta, die Schatzkammer Botswanas wird von Maun aus erschlossen, der kleine Flughafen des Städtchens verzeichnet die meisten An- und Abflüge Afrikas. Die Safari-Hauptstadt mit inzwischen über 400.000 Einwohnern mit dem Charme einer Goldgräberstadt liegt 20 - 30 km von den Sümpfen entfernt. Von hier aus kann man Ausflüge in das Moremi Wildlife Reserve unternehmen.Picture (c) BeeTee Die Angebote an Safari-Veranstaltern, Flugunternehmen, Helikopterfliegern ist unglaublich gross. Das 15.00 km² grosse Tierparadies  Okavango-Delta ist am besten zwischen Juni und Ende September zu bereisen. Charakteristisch sind natürlich Flusspferde und Krokodile, aber auch Giraffen, Zebras, Warzenschweine lassen sich beobachten und im Moremi Wildlife Reserve auch Leoparden und Löwen . Eine Expedition mit dem Mokoro ist eigentlich Pflicht. Die Einbäume wurden traditionell aus Hartholz ( Ebenholz-, Marula- Leberwurstbäume ) hergestellt, inzwischen sind sie aber auch vermehrt aus Fiberglas. Sie werden von den Polern mit einer langen Stange geführt und sind durch den geringen Tiefgang ideal für den Transport durch die flachen Gewässer. Durch wechselnde Mengen an Wasser und durch leichte Erdbeben verändern sich die Flussläufe ständig, die Poler haben aber einen untrüglichen Orientierungssinn und brauchen im Gegensatz zu uns kein NaLeopardvigationsgerät. Gefährlich wird es bei einem Ausflug mit dem Mokoro nur, wenn der Tourist schwimmen geht. Nicht nur die Krokodile stellen eine Gefahr dar, auch die Bilharziose könnte dem Besucher gefährlich werden. Einen Besuch des Moremi Wildlife Reserve, es schützt etwa ein Drittel des Okavango-Deltas, und einen  Rundflug über das Delta sollten man auf jeden Fall einplanen. Das Moremi Wildlife Reserve ist eines der interessantesten und schönsten Wildreser- vate Afrikas und es beherbergt alle Lebensräume des Deltas: trockene Savanne, teilüber- schwemmte feuchte Gebiete und das ganze Jahr mit Wasser gefüllte Sümpfe. Hier finden sich das ganze Jahr über Elefanten, Büffel, Löwen, Giraffen, Zebras, Flusspferde, Breitmaul-Nashörner und Leoparden, die man hier am wahrscheinlichsten  beobachten kann. Im trockenen Teil des Moremi existieren ca. 300 km Pisten und verschiedene Unterkünfte von der preiswerten Campsite bis hin zum Luxuscamp (ab 350,- € pro Person aufwärts). Um in das Moremi WilElefanten im Wasserdlife Reserve eingelassen zu werden, benötigt man eine Reservierung in einer der Unterkünfte und man sollte sich 3 - 4 Tage Zeit nehmen. Sind Sie als Selbstfahrer unterwegs, bietet es sich an, gleich in den Chobe National Park weiter zu fahren. Der wildreichste Park Botswanas kann nur ausserhalb der Regenzeit von April bis Oktober besucht werden. Über 50.000 Elefanten bevölkern den 11.000 km² grossen Park, zu dem auch einige Waldreservate gehören, in denen die Tiere an den laubabwerfenden Mopane-Bäumen eiweissreiche Nahrung finden. Die übermässige Elefantenpopulation nicht nur im Chobe National Park, sondern auch in anderen Gegenden  Botswanas stellt ein nicht zu unterschätzendes Problem für das Land da, denn bisher will niemand die überzähligen Elefanten haben, so dass eigentlich nur der Abschuss bleibt. Einen Ausweg bietet vielleicht das KAZA-Projekt, das ambitionierte VictoriafälleMegaprojekt mit der Zusammenarbeit der benachbarten Staaten  Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe auf 520.000 km², durch das in einem  Megapark 30.000 Elefanten in die Nachbarländer Simbabwe, Namibia und Angola verschoben werden könnten.
Von Kasane aus, der nur wenige tausend Einwohner grossen Stadt an der Mündung des Chobe Rivers,  kann man sowohl Touren in den Chobe National Park, als auch zu den 80 km entfernten Viktoria-Fällen machen. Die zwischen Zimbabwe und Sambia gelegenen spektakulären Fällen des Zambesi sind von Botswana aus in 90 Minuten zu erreichen. In den Zeiten des grössten Wasserstandes, während der angolanischen Regenzeit im März und im April ergiessen sich 550.000 Millionen Liter Wasser pro Minute in die 1700 m tiefe Schlucht. Der erste Europäer, der die Fälle sah, war der Entdecker David Livingstone, er nannte die Fälle nach der Queen Victoria, ihm zu Ehren wurde das Städtchen Livingstone in Sambia nach ihm benannt. Victoria FälleLivingstone entstand um die Jahrhundertwende des 19. Jhd. an der neu erbauten Stahlbrücke, die Simbabwe und Sambia verbindet. Der kühne Plan der Kap-Kairo-Bahn von Kapstadt bis Alexandria wurde von Cecil Rhodes gefasst, anfangs verlacht und für eine Unmöglichkeit bezeichnet. Zu Unrecht, denn von den ca. 45.000 km fehlen heute nur noch etwa 3500 km zwischen den von Nord und Süd vordringenden Schienensträngen der grossen Überlandverbindung. Leider entkommt man bei einem Besuch der Viktoria-Fälle kaum den touristischen Massen.
Von Kasane aus sind es nur wenige Kilometer an die Chobe Riverfront, eine Gravel Road führt am Fluss entlang, verschiedene Lodges am Fluss führen Bootsfahrten auf dem Chobe River durch. Während der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober kann man riesige Elefantenherden am Fluss beobachten, die trinken oder im Fluss baden.  Allgegenwärtig im gesamten Delta sind natürlich auch die Flusspferde. Sie leben amphibisch  uFlusspferde am Abendnd sind den grössten Teil der Zeit im Wasser, um spät in der Nacht ans Land zum Fressen zu kommen. Im Moremi Wildlife Resort erlebt man bei mehrtätigen Mokoro-Ausflügen bei Nacht die Fress- und Schnaufgeräusche in nächster Nähe. Im einem der schönsten und abwechslungsreichsten Naturparks in Afrika erlebt der Besucher riesigen Wildreichtum, eindrucksvolle Mopane-Wälder und den ständigen Wechsel zwischen trockenem Savannenboden, Galeriewäldern, die teilweise überflutet werden und  ständig feuchten Sümpfen. Ein 300 km großes Strassennetz, mehrere Lodges und Campsites laden zum Übernachten in das Moremi Wildlife Resort ein.
Botswana ist unbestritten das Land der Naturparks und der Wildtiere. Neben den 8 großen Parks laden einige kleinere, aber deshalb nicht schlechtere Parks zum Besuch ein. Botswana ist noch weitgehend unzerstört und es ist sehr sicher zu bereisen.
     
                                            Reisen Sie mit uns in das Wildtierparadies Botswana ........

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